And the Oscar goes to…

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…Training. Wisst ihr eigentlich, was Training (oder auch Workout – steht als Oberbegriff für körperliche Aktivität) so alles bewirkt und für euch tun kann? Nicht so richtig? Dann passt man auf:

Gewichtsmanagment (Verlust von übermäßigem Gewicht und Beibehaltung eines gesunden Körpergewichts); das ist der wohl bekannteste Nutzen und auch die häufigste Motivation – gerade für euch, Ladies -, überhaupt einen Fuß in ein Fitness-Studio zu setzen.
Verbesserte Blutversorgung/Kräftigung von Muskeln und Geweben; was euch das bringt, fragt ihr? Eine verbesserte Blutversorung der Muskeln lässt die Kapillaren schneller auf den Bedarf der Muskeln reagieren – die Leistungsfähigkeit im Sport und Alltag steigt.
Steigerung der mechanischen Effektivität der Herzens; soll heißen, das Herz kann Blut effizienter durch den Körper pumpen und sich schneller an Anstrengung anpassen. Im Prinzip macht ihr damit den wichtigsten Muskel in eurem Körper zu einer Hochleistungsmaschine und steigert/schützt damit die Gesundheit des Organs, das euch vorrangig am Leben hält.
Stärkung der Knochen durch verbesserte Knochendichte (Kalzium wird schneller und effektiver in den Knochen eingelagert); Osteoporose ist ein Wort, das euch sicherlich schon begegnet ist (gerade als Frau) und ein physiologisches Problem beschreibt, das mit zunehmendem Alter durch Abnahme der Knochendichte sowie Abbau der Knochensubstanz und -struktur gekennzeichnet ist, so dass schon kleinere Stürze mit Brüchen bestraft werden.
Schützt das Gehirn und Nervensystem; die Wissenschaft konnte mittlerweile belegen, dass regelmäßige, körperliche Aktivität die grauen Zellen vor Erosion schützt und damit hilft, Krankheiten wie Alzheimer und MS zu verhindern und das Demenz-Risiko stark zu vermindern. Diese trainingsbedingte Verbesserung der mentalen Gesundheit kann auch Depressionen verhindern.
Stärkung des Immunsystems; auch wenn Training nicht die normale Funktion des Immunsystems verbessert, stärkt es diese körpereigene Abwehr in Zeiten von Krankheit und chronischen Erkrankungen, so dass der Körper mit einer starken Immunreaktion auf Angreifer reagieren kann.
Toller Teint; nein, ehrlich – jedes Mal, wenn ich nach einem hochintensiven Intervalltraining für die wohlverdiente Dusche ins Bad gehe und einen Blick in den Spiegel werfe, freue ich mich über gut durchblutete, rosige Haut. Ein Effekt, der übrigens anhält…
EPOC; was zum Geier ist das? Zum Schluss eine Wirkung, die den Kreis zum ersten Nutzen schließt. EPOC steht für Excess Postexercise Oxygen Consumption und bedeutet (einfach gesagt), dass euer Energieverbrauch (speziell die Fettverbrennung) auch nach einem Workout erhöht bleibt. Heißt also, selbst wenn ihr euch nach einem harten Training aufs Sofa schmeißt und den Fernseher einschaltet, läuft der Nachbrenner eures Motors. Cool, oder? Keep on working out!

 

One Reply to “And the Oscar goes to…”

  1. Hallo Claudia,
    vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel. Ich betreibe seit 35 Jahren verschiedene
    Sportarten und habe sehr von den positiven Auswirkungen sportlicher Aktivität profitiert .
    Auch war Sport für mich sehr oft ein Rettungsanker in schwierigen Zeiten.
    Ich kann den Inhalt deines Artikels also nur unterschreiben!!!
    Ich finde deinen Blog klasse und freue mich auf mehr!!!

    Mit lieben Grüßen
    Michael Handte

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