Ist Osteoporose ein Flucht des Alters?

milk-518067_1280

glass-925858_1280

Osteoporose ist – gerade in der weiblichen Bevölkerung – kein Fremdwort mehr, selbst wenn man persönlich noch keine Berührung mit dem Thema hatte, gehört haben wir alle schon davon.

Was ist Osteoporose?

Diese Krankheit der Knochen, die häufig auch als Knochenschwund bezeichnet wird, ist mittlerweile zur Volkskrankheit für Menschen über 50 geworden und betrifft nach wie vor vorrangig die weibliche Bevölkerung, da der Hormonhaushalt des Körpers eine große Rolle dabei spielt.

Während Neugeborene noch über einen riesigen Anteil an Knorpel verfügen, bauen sich die menschlichen Knochen ein ganzes Leben lang auf, verantwortlich hierfür sind die Osteoblasten. Damit dieser Aufbau von Knochensubstanz nicht ohne eine Obergrenze vonstatten geht, haben die Osteoblasten als (vermeintlich fiesen) Gegenspieler die Osteoklasten, die wiederum für einen Abbau von Knochenmaterial verantwortlich sind, somit das Gleichgewicht wahren. Mit zunehmendem Alter, ungefähr ab dem 40. Lebensjahr – unterstützt durch hormonelle Veränderungen, wie z.B. nach Schwangerschaften oder den Wechseljahren (Menopause), wenn das unterstützende Östrogen fehlt – übernehmen die Osteoklasten immer mehr das Regiment und der Abbau von Knochenmasse ist größer als der gleichzeitige Neuaufbau. Das hat zur Folge, dass die Knochenstruktur porös und der gesamte Knochen damit brüchiger und anfälliger für Frakturen wird. Am stärken davon betroffen sind in der Regel die Wirbelkörper, was im Laufe der Zeit zu einer Krümmung des Rückens und Haltungsschäden führt, aber auch Frakturen der Hüfte werden besonders oft vermerkt.

Alles nur genetisch?

Auch wenn die genetische Prädisposition für Osteoporose demnach vorgegeben ist, tragen noch andere, beeinflussbare Faktoren zum Auftreten dieser Krankheit bei. So sind ein starker Mineralstoffmangel, z.B. durch Fehl-/Mangelernährung, chronische Erkrankungen oder den starken Missbrauch von Suchtmitteln, wie Nikotin und Alkohol, mögliche Schuldige für ein brüchiges Skelett. Hinzu kommen noch die bedingt beeinflussbaren Neben-/Wechselwirkungen von Medikamenten. Häufig hat man einfach nicht die Wahl oder muss das “kleinere Übel” wählen, z.B. bei Cortison oder Antidepressiva.

Jugend schützt vor Schaden nicht

Okay, wenn du bis hierher gelesen hast, denkst du dir vielleicht: ‘Ich bin erst 25, was geht mich das ganze Thema an?’ Fair enough…

Kommen wir zur Auflösung. Auch wenn Osteoporose meist als Alterskrankheit angesehen wird, lässt sich das Problem schon frühzeitig präventiv angehen, indem – und hier kommt die eigentliche Verbindung zu PureCore – du auf einen gesunden Lebensstil achtest.

Die Wissenschaft hat festgestellt, das der Aufbau gesunder Knochen schon in jungen Jahren (speziell der Teenagerzeit) die Keime säht, die später bruchfreie Früchte tragen. Soll heißen, wenn du früh mit Sport anfängst und deinen Lebensstil nicht nur gesund, sondern auch möglichst bewegungsreich gestaltest, kannst du dein Risiko, an Osteoporose zu erkranken und später mit Schmerzen und gebückt durch dein Leben zu schleichen, merklich verringern. Kräfte, die beim Sport auf die Knochen wirken, regen den Aufbau neuer Substanz an.

Auch eine gesunde Ernährung mit vitamin- und mineralstoffhaltigen, naturbelassenen Nahrungsmitteln reduziert das Risiko, hierbei geht man derzeit von einer Empfehlung von 1000 mg Kalzium pro Tag aus. Ich möchte aber nicht unerwähnt lassen, dass sich die Geister in Sachen Kalzium-Ergänzung scheiden, einige Forscher sogar davon ausgehen, dass zu viel Kalzium eine Osteoporose eher begünstigt.

Auch eine Ernährung zugunsten basischer Lebensmittel hat günstige Wirkungen, da ein zu hoher Säuregehalt (verursacht z.B. durch Kaffee, Limonaden, Industriezucker, Weißmehlprodukte, Fleisch) negativ auf die Knochendichte wirkt und somit den Knochenschwund verstärkt. Ein weiterer Präventivfaktor, der im Rahmen einer gesunden Lebensweise nicht vergessen werden sollte, ist eine Reduktion des Stresspegels und bekannter Suchtmittel wie Alkohol und Zigaretten.

Fällt euch noch mehr zu dieser Volkskrankheit ein? Lasst es mich wissen und postet eure Kommentare…fruit-1213041_1920

Schreibe einen Kommentar