Outdoor-Training. Nur Hype oder doch viel mehr…?

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Jetzt, da der Sommer vorbei ist, werden auch die örtlichen Grünflächen wieder leerer. In den letzten Jahren sind immer mehr Outdoor-Kurse aufgetaucht, ob Bootcamps, Functional Fitness-Kurse, Yoga im Freien etc. Manche davon konzentrieren sich vermehrt auf den Sommer – da ist bekanntlich auch die Interessentenzahl größer (Hinweis: Bikini-Figur) -, andere werben gerade damit, dass sie bei jedem noch so widrigen Wetter an deiner Fitness arbeiten.

Aber ist das alles ein großer Hype und ein Trend, der letztendlich nur die Kassen der Anbieter füllen soll oder bringt das Training an der frischen Luft wirklich einen Unterschied? Wirst du auf der Wiese fitter als im Gym? Sehen wir uns zunächst die Nutzen vom Outdoor-Training an.

Viel Ertrag für wenig Aufwand

Training an der frischen Luft, im besten Fall bei Wind und Wetter, stärkt das Immunsystem. Wenn du draußen auf dem Rad, in Laufschuhen, beim Functional Training deine Runden drehst, bist du den Elementen ausgesetzt, Wind, Regen etc. verpassen nicht nur deinem Bewegungsapparat, sondern auch deiner inneren Abwehrtruppe einen Fitness-Schub.

Training unter freiem Himmel füllt deine Vitamin D-Speicher auf. Noch ein Bonus, den Kunstlicht nicht liefern kann, denn nur unter Einfluss der Sonne wird Vitamin D zu rund 90 Prozent in der Haut gebildet. Wissenschaftler sind der Meinung, dass „aktives Vitamin D nicht nur Erkältungen, Grippe und Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Rachitis vorbeugen könne, sondern in den Prostata-, Brust- und Darmzellen das für Krebs typische ungesunde Zellwachstum direkt vor Ort verhindere.“ (Zentrum der Gesundheit)

Die Natur trägt dazu bei, den Stresspegel erheblich zu senken. Für viele Menschen, die schon den gesamten Arbeitstag über in ein Stresskorsett gezwungen sind, bedeutet die Fahrt ins Fitness-Studio, zum Mannschaftstraining oder Gruppenkurs zusätzlichen Stress. Im Feierabendverkehr der schleichenden Blechlawinen festzustecken, trägt bekanntlich nicht zum Entspannen bei. Je nach Örtlichkeit sind Grünflächen aber in recht kurzer Entfernung und ohne Auto (der Lauf dorthin ersetzt das Aufwärmen) erreichbar, so dass man nach dem Schreibtisch schnell von Natur umgeben „entschleunigen“ kann. Zusätzlich sorgt die frische Luft für eine vermehrte Serotonin-Ausschüttung (das „Gute-Laune-Hormon), was Stress vermindert und die Stimmung hebt.

image-7Die Anfangs-Investition ist minimal. Wenn du allein an der frischen Luft trainierst, brauchst du eigentlich nur entsprechende Kleidung bzw. spezielle Austattung wie gute Laufschuhe. Hast du Lust auf Functional Circle, HIIT, Tabata und Co., kommen tragbare Helferlein, wie Therabänder, Tubes, Ankle-Weights, Weighted Vest etc. hinzu. Etwas kostspieliger wird es, wenn du Gesellschaft oder fachliche Anleitung brauchst, dann fallen natürlich Kursgebühren an, die sich aber nicht nur bei den Erfolgen, sondern auch bei der Verletzungsprävention bezahlt machen werden.

Zu guter Letzt wollen wir nicht den Faktor Anti-Langeweile vergessen. Was ist weniger langweilig: 30 Minuten auf dem Laufband oder 30 Minuten im Wald? Das wechselnde Terrain stimuliert nicht nur unseren Bewegungsapparat, sondern auch unsere grauen Zellen…

…demnach ist Outdoor-Training nicht bloß ein Trend, sondern eine legitime Maßnahme zu mehr Gesundheit und Fitness. Ich persönlich mische mein Training bevorzugt, denn so gern ich sportlich die Natur genieße, so sehr freue ich mich auch auf ein gelegentliches Workout im Gym.  Kampf mit den Elementen und dem Eisen…Was hilft dir am meisten, fit zu bleiben und vom Alltag abzuschalten? Welches Outdoor-Training ist dein Favorit?

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Post by Claudia

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